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Es werden Posts vom August, 2017 angezeigt.

Selbstwertgefühl

Eine gute Freundin, die immer sehr um mich besorgt war und sah, dass ich zu der Zeit wenig Selbstwertgefühl hatte, riet mir immer: Kauf dir teure Unterwäsche. Gut, ich hab mir keine teuere Unterwäsche gekauft, fand meinen eigenen Weg zu einem gesunden Selbstwertgefühl, aber der Rat ist nicht schlecht: Sich da etwas Gutes tun, wo es keiner nach aussen wahr nimmt, wo nur ich weiss, dass ich etwas ganz wertvolles trage. Für ein gutes Selbstwertgefühl bin ich selber verantwortlich, keiner kann es mir lehren. Es ist meine Entscheidung ob ich lächeln oder frustriert in den Spiegel schaue. Es ist auch wichtig, dass ich mein Selbstwertgefühl nur aus meiner eigenen Person beziehe. Mache ich meinen Wert an meiner Arbeit oder sonstigen Dingen fest, die ich tue oder habe, dann werde ich das Selbstwertgefühl dann verlieren, wenn ich mit diesen Dingen ins Schleudern komme oder sie verliere und des droht eine Sinnkrise. Was bewirkt Selbstwertgefühl Um es vorab zu nehmen, Selbstwertgefühl h...

Positiv denken – Aber Realist bleiben

Positiv Denken ist erst einmal gut. Aber wichtig dabei ist, dass man auch Realist bleibt. Ein ganz einfaches Beispiel: Meine Küche ist schmutzig. Wenn ich dabei sage, ach, die Küche ist doch gar nicht so schmutzig und das Problem löst sich schon irgendwie, dann ist das zwar positiv gedacht, aber es entspricht nicht der Realität und ich befinde mich im Selbstbetrug. Wenn ich sage: Ich nehm mich zusammen und putze die Küche zwei Stunden diszipliniert, dann ist das auch positiv gedacht, aber gleichzeitig lösungsorientiert und zielorientiert. Und genau das macht den Unterschied. Wenn ich in einer Lebenskrise stecke, dann kann ich in Selbstmitleid fallen, das ist negativ gedacht. Ich kann sagen, na ja, es wird schon alles wieder gut. Das ist positiv gedacht, aber unlogisch, da das Leben mit dem Tod endet, wird nichts gut. Aber wenn ich sage, gerade diese Krise wird mir dienen zu lernen, Kraft zu bekommen und wenn ich es möchte,  mich zu Gott führen, dann ist das pos...

Der Flüchtling

Alle kennen den Flüchtling, der aus einem anderen Gebiet als Fremder zu uns kommt und um Hilfe bittet. Aber sind nicht viele von uns Flüchtlinge? Um diese Frage zu klären schauen wir uns die Charakteristiken den Flüchtlings an: Er flieht von einer Bedrohung und glaubt, dass es in seiner Wahlheimat besser wird. Dabei müsste er bedenken, ob die Bedrohung real ist, ob er die Bedrohung abwenden könnte und ob es wirklich besser wird. Aber da er ein Flüchtling ist, tut er das nicht und geht einfach. In Norwegen gibt es das Sprichwort:  Nissen følger med på lasset – der Zwerg fährt beim Umzug mit – und das aus gutem Grund: Falls jemand weggeht, weil er Probleme hat, wird er genau diese Probleme an seinem neuen Ort wieder haben. Jetzt ist es nicht so, dass jeder gleich den Koffer packt und geht, aber es gibt viele Orte wo man sich hinflüchten kann. Der Fernsehn zum Beispiel, wenn ich mich gerade berieseln lasse, dann brauche ich mich mit niemandem zu unterhalten. Ide...

Der Tunnelblick

Oft wird man von Stress und Sorgen, oder auch von Trauer oder anderen negativen Gefühlen überwältigt, die letztendlich alle viel Kraft kosten. Eine Technik, die dabei hilft, aus dem Kreis auszubrechen und wieder neue Energie zu gewinnen ist der berühmte Tunnelblick. Den Tunnelblick lernt man nicht von heute auf morgen, es ist ein Lebensstil, den man sich angewöhnen muss und es dreht sich dabei vor allem um Disziplin. Wenn Sie zum Beispiel eine Sorge haben und der Gedanke daran quält sie, dann zwingen Sie sich, nicht daran zu denken und ganz stur sich auf eine andere Sache zu konzentrieren. Das hört sich schwer an und es ist auch schwer, aber man kann es üben. Führen Sie dabei eine leichte Tätigkeit aus, die Sie keine Kraft kostet, aber die ihre Aufmerksamkeit fängt. Sie können zum Beispiel einen Film sehen, falls Sie einen Hund haben, mit diesem Spazieren gehen, im Haus aufräumen, es gibt viele Möglickeiten. Wichtig dabei ist nur, jedesmal, wenn Gedanken an die Sor...

Die Tagesplanung

Am Anfang der Tagesplanung sollte uns unsere To-Do-Liste zur Verfügung stehen, auf der wir die wichtigsten Aufgaben für den Tag notiert haben. Danach gilt es, die optimalen Zeiten zu nutzen. Aufgaben, die schwierig sind und Kraft und Konzentration erfordern, sollten nicht gerade zu einer Zeit geplant sein wo wir uns müde und erschöpft fühlen wie z. Bsp nach dem Mittagessen sondern am Anfang des Arbeitstages erledigt werden, wenn wir noch frisch sind. Hilfreich bei der Planung ist auch daran zu denken, nicht den ganzen Tag stupide dasselbe zu machen, sondern Variation in die Beschäftigung hineinzubringen. Wenn einmal die Konzentration, dann die Organisation, dann das Lernen und dann andere Bereiche unserer Fähigkeiten gefordert werden, werden wir nicht so sehr ermüden als wenn wir nur gelernt haben oder nur zum Beispiel programmiert haben,was sehr viel Konzentration erfordert. Wenn sie den ganzen Tag am Computer und Schreibtisch waren, ist es wichtig, Zeit f...

Gelassenheit – immer schön entspannt bleiben

Druck und schlechte Aussichten fuehren leicht dazu, dass wir hektisch und ueberaktiv werden. Dabei ist es gerade in einer stressigen Situation besser, den Motor runterzufahren, auskuehlen zu lasen und dann in Ruhe zu ueberlegen was getan werden muss Es gibt eine herrliche Geschichte ueber die Gelassenheit:      Die Hinrichtung war den beiden gewiss. Der Sultan von Persien hatte     die beiden Männer soeben zum Tode verurteilt. Da ging der Eine hin     und bot dem Sultan an, seinem Lieblingspferd binnen eines Jahres das     Fliegen beizubringen. Im Gegenzug möge er ihm das Leben schenken.     Dem Sultan gefiel die Idee sehr, der einzige Mann auf Erden zu sein,     der auf einem fliegenden Pferd reiten kann – also willigte er ein.     Da sprach der zweite Todgeweihte zu seinem Freund: „Was tust du da?     Du weißt doch, dass Pferde nicht fliegen können!“ Darauf antwortete     d...

Ich mach ja gar nichts

Die Aussage ich mach ja gar nichts, kann für die meisten nicht stimmen. Jeder, der morgens aufsteht und nicht im Bett liegen bleibt und sich die Decke über den Kopf zieht oder sich sofort danach in den Fernsehsessel setzt und sich berieseln lässt, macht etwas. Das Problem dabei ist nur, das wir das meiste, das wir machen, nicht wahrnehmen, weil wir uns daran gewöhnt haben, es zu tun. Ein weiteres Problem ist, dass wir unsere Tätigkeit nicht schätzen,und denken, dass das was wir gerade tun keinen Wert hat. Aber eine Person, die nach langer Krankheit sich an den Computer setzt und ein Spiel spielt, macht schon mehr als derjenige, der im Bett geblieben ist und für eine schwache Person ist das ein Erfolg und keine sinnlose Zeitverschwendung. Wie gehen wir dagegen an, wenn unser Selbstwertgefühl nach unten rauscht und wir uns einbilden, nur deshalb, weil wir nicht so viel leisten können als alle anderen, haben wir nicht denselben Wert wie derjenige, der viele Stunden ein...

Wünsche äussern – die Angst vor dem Ja

In China gibt es einen Spruch: *Mögen alle deine Wünschen in Erfüllung gehen!* Hört sich gut an, ist aber in China ein Fluch. Warum fällt es uns so schwer, um etwas zu bitten und unsere Wünsche auch zu sagen?         Wir glauben, wir sind verwundbar wenn wir bitten Oft bitten wir nicht um etwas, oder sagen was wir gerne möchten, da der andere dann weiss, dass wir eine Not haben und sie ausnutzen könnte. Da müssen wir uns fragen, *an wen* richten wir den Wunsch. Wenn wir zu unserem Erzfeind damit kommen, ist es logisch, dass er sich darüber lustig machen wird und es ausnutzt. Aber jeder hat einen Kreis von Vertrauten um sich, wo er offen äussern kann, was er gerne möchte und wovon er träumt. Der Mensch hat dem Tier die Vorstellungskraft voraus. Er hat davon geträumt zu fliegen und hat es auch gemacht. Und so brauchen wir uns nicht davor zu scheuen, unsere Träume uns selber vorzustellen und sie auch im Vertrautenkreis zu äussern.   ...